Säugetiere

Wiesel - Tier des Jahres 2018

Wiesel Rheinfelden Biodiversität Biodiversitätsförderung

Das Wiesel ist das Tier des Jahres. Es braucht strukturreiche Ladschaften mit Hecken und Büschen.

Leider ist auch das Wiesel schon lange aus Rheinfelden verschwunden. Dennoch gibt es viele Leute, die behaupten, mit unserer Umwelt sei alles in bester Ordnung.

Fledermäuse

Das selten gewordene "Grosses Mausohr" bewohnt die Estriche der Christkatholischen Stadtkirche zu St. Martin wahrscheinlich seit Jahrhunderten. Bei der Renovation 1979/1980 wurden, unter Anleitung der Stiftung Fledermausschutz Schweiz, neue Ein- und Ausflugsöffnungen angelegt, die sofort genutzt wurden.

Bild Dietmar Nill

Mit einer Flügelspannweite von bis zu 40 cm zählt das Grosse Mausohr zu den grössten heimischen Fledermausarten. Im April beziehen die Weibchen ihre angestammte Wochenstube, bringen dort ein Junges zur Welt und ziehen es gross. Bei Einbruch der Dämmerung jagen sie am Boden krabbelnde Insekten. Sobald die Jungen selbständig sind, löst sich die Kolonie anfangs September auf und die Mausohren wechseln in unbekannte frostgeschützte Karsthöhlen oder Felsspalten. Auf dem Weg treffen sie auf Männchen, die als Einzelgänger übersommern und im Herbst zur Paarung einladen. Im nächsten Frühjahr kehren die Weibchen in die Stadtkirche zurück.
Der NVVR betreut die Kolonie, die im Durchschnitt seit 1995 rund 150 erwachsene Weibchen umfasst. In den letzten beiden Jahren wurden leider nur noch etwa 80 Exemplare gezählt. Weitere Kolonien im Fricktal gibt es in Wegenstetten und Zuzgen.

Bilder: Ruedi Gass, Therese Hotz

Ende Jahr heisst es dann: Putzen. Die Tiere hinterlassen ziemlich viel staubigen und intensiv riechenden Kot. Mit einem schon im Frühjahr auf dem Estrichboden des südlichen Seitenschiffs ausgelegten Vlies hofft man, zukünftig den Dreck einfacher und vielleicht ohne Staubmasken zusammennehmen zu können.

Biber

Auch der Biber ist seit einigen Jahren wieder heimisch bei uns im Rhein. Während die Spuren seiner Aktivität unübersehbar sind, ist er selber leider eher sehr selten anzutreffen.

Aber es kommt vor - siehe nachfolgenden Bild-Bericht von einem österlichen Zusammentreffen

Ein Biber beim Oster-Spaziergang.

Dokument von 2011,

Autor und Fotograf leider nicht bekannt

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Biber_beim_Kraftwer.pdf
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Biber-Exkursion des NVVR vom Januar 2016

 

Hier waren es vor allem die Frass-Spuren, die beeindruclkten. Der Täter selbst liess sich nicht blicken

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Biber-Exkursion vom 30.1.2016.pdf
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