Aktuell

22. November 2018

Ein weiterer Bote der Klimakatastrophe ist in Rheinfelden aufgetaucht.

In der Altstadt Rheinfelden wurde an einer Hauswand eine aussergewöhnlich grosse Spinne gefunden. Es handelt sich um eine Zoropsis spinimana. Die aus dem Mittelmeerraum stammende Spinne wurde 1994 erstmals nördlich der Alpen im Raum Basel festgestellt. Mittlerweile wurde die Spinne auch weiter nördlich gefunden und gilt im Raum Basel als etabliert.

Die Klimaerwärmung scheint ihre Verbreitung zu begünstigen. Sie wurde bisher ausschliesslich an sehr warmen Ort gefunden. Dazu gehören Städte im allgemeine.

Die Spinne ist harmlos. Sie kann aber auf Grund ihrer Grösse menschliche Haut durchbeissen und ihr schwaches Gift abgeben. Der Biss wird in der Intensität zwischen Mückenstich und Wespenstich beschrieben.

Mehr zur Zoropsis spinimana hier:

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Zoropsis spinimana
Mehr über Zoropsis spinimana
Ambros Hänggi und Isabelle Zürcher_ Zoro
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27. Oktober 2018

Am 5. Rheinfelder Naturschutztag wurde die Panzersperre im "Neuland", die seit rund einem Jahr dem NVVR gehört, ökologisch aufgewertet. Sandlinsen (für Erdbienen und andere Erd/Sandbewohner) und Asthaufen wurden angelegt sowie mehrere Grupen von Sträuchern gepflanzt, welche für die Biodiversität wertvoll sind (u.a. Holunder, Faulbaum, Weissdorn...).

24. September 2018

Ameisen sind selten geworden in unseren Wäldern. Seit einigen Jahren bemüht sich eine Gruppe um den "Ameisen-Götti" Urs Jost, die Standorte der im unteren Fricktal noch vorhanden Waldameisen-Populationen zu dokumentieren und mit der Situation angepassten Methoden zu schützen.

Die Artengruppe "Rote Waldameise" (Formica rufa-Gruppe) umfasst in der Schweiz sechs verschiedene Formica-Arten, wovon fünf echte Waldbewohner sind. Alle diese Arten bauen Nesthügel. Die Auswertung des sechsjährigen Datensatzes des LFI4 (WSL, Schweizer Landesforstinventars) zeigte, dass auf nur 5% der Stichprobeflächen Waldameisenhaufen vorkamen, insgesamt waren es 258 Ameisennester. Dies ergibt eine durchschnittliche Häufigkeit von 1,4 Haufen pro Hektare Wald. In den Lagen oberhalb 900 m ü. M. fand man immerhin 2,2 Haufen pro Hektare, was aber immer noch unter den Häufigkeiten in den beiden ebenfalls systematisch erhobenen Waldameisenvorkommen in Finnland (2,4 Haufen/ha) und im Tirol (2,9 Haufen/ha) liegt.

Ameinsen Nesthügel kaum mehr so gross in Rheinfelden Naturschutz
Beispiel eines Waldameinsenhügels in der Waadt Bild: Urs Jost

Ein Karte mit den Standorten der Waldameisen Nesthügel in Rheinfeldn und Umgebungn kann über den NVVR bezoge werden.

1. September 2018

Es wird Herbst: Die Störche haben uns verlassen, die Uferschwalben auch und nun sind, wie ein Augenschein vor ein paar Tagen gezeigt hat, auch die Mausohren aus der Martinskirche weggeflogen.

7. Juni 2018

Rheinfelden Biodiversität Turmfalke

Nachwuchs bei den Turmfalken

Am 5. Juni sah man hier noch 5 kleine weisse Wollbällchen.

Und jetzt - 7. Juli - sind die Jungen schon ausgeflogen.

 

Wo sind die denn wohl alle hin?

6. Juli 2018 - Hard

Rheinfelden Hard Biodiversität Kreuzkröte Unken Teich Ruderalfläche

Wegwarten vor dem Amphibien-Teich

der nach langer Trockenheit schon beinahe ausgetrocknet ist.

www.chleigruet.ch

Arbeitseinsätze

Nacharbeiten Berufkraut und Goldruten in Hard und Chili.

Alle Helfer willkommen!

Kontakt hier

Details werden kurzfristig per Mail bekanntgegebn. 

Rheinfelden Rotationsbrache Biodiversitätsförderung Kornblume Klatschmohn
14. Mai 2018

Mohn und Kornblumen

Farbenpracht in einer Rotationsbrache unserer Landwirte Jegge und Feldmann westlich des "Zähringer".

Bei einer Rotationsbrache handelt es sich um eine landwirtschaftlich genutzte Fläche, die  über mehrere Jahre hinweg, ähnlich der Drei-Felder-Wirtschaft, nicht bewirtschaftet (...), nur mit bestimmtem Saatgut eingesät wird, (...) und vormals als offenes Ackerland oder Dauerkultur genutzt wurde.

(Quelle: Wikipedia)